Einführung in die DSK-Getriebemotoren der MFG-Serie

Die DSK-Getriebemotoren der MFG-Serie sind hochwertige industrielle Getriebemotoren, die sich durch eine robuste Konstruktion, einen stabilen Betrieb und eine hervorragende Übertragungseffizienz auszeichnen. Sie bieten eine Vielzahl von Übersetzungsverhältnissen, Drehmomenten und Montageoptionen und eignen sich ideal für Förderbänder, Rührwerke, Hebesysteme sowie zahlreiche industrielle Automatisierungsanwendungen.
DSK GETRIEBEMOTOREN

MFG-SERIE
Allgemeine Einführung
In modernen Fördersystemen, Rührwerken, Hebevorrichtungen und industriellen Automatisierungslinien spielen Getriebemotoren eine zentrale Rolle bei der Drehzahlregelung und der Erhöhung des Ausgangsdrehmoments. Die Produktreihe DSK MFG-Serie (erforscht, gefertigt und entwickelt von der renommierten Industriegruppe Daesung Industrial Co., Ltd. – Südkorea) gehört zu den führenden Lösungen für Parallelwellen-Antriebssysteme.
Durch eine langjährige technische Zusammenarbeit mit großen japanischen Unternehmen wie SEIKI Co., Ltd (1986) und insbesondere SKK Co., Ltd (1990) hat Daesung Industrial Co., Ltd den Prozess der Lokalisierung und technologischen Aufrüstung der DSK-Getriebemotoren auf globalen Standard perfektioniert. Dank der Anwendung fortschrittlicher CNC-Wälzfrästechnologien (Hobbing), die 1995 erstmals in der heimischen Fertigungsindustrie eingeführt wurden, erreichen die Zahnradoberflächen der MFG-Serie eine absolute mechanische Präzision, minimieren Geräuschemissionen und optimieren den Wirkungsgrad der Kraftübertragung.
Dieser Artikel bietet Maschinenbauingenieuren, Einkaufsfachleuten und Produktionsunternehmen einen umfassenden, anschaulichen und detaillierten Einblick in die technischen Spezifikationen, mechanischen Berechnungsformeln und den Auswahlprozess für die passenden Modelle der DSK MFG-Getriebemotorenserie.
Was ist die DSK MFG-Serie?
Die DSK MFG-Serie ist eine Reihe von Parallelwellen-Getriebemotoren (Parallel Shaft Geared Motor), die von der Maschinenabteilung (Machinery Division) der Daesung Industrial Co., Ltd., Südkorea, entwickelt und hergestellt wird. Das Produkt basiert auf der vollständigen Übernahme der technischen Spezifikationen, der geometrischen Strukturmaße und der Betriebsqualität der renommierten japanischen Marke SKK.
Dieses Getriebe verwendet einen Schrägstirnrad-Antriebsmechanismus (Helical Gear), der von 2-stufiger Untersetzung (Double Reduction - Kennzeichnung D) bis zu 3-stufiger Untersetzung (Triple Reduction - Kennzeichnung T) reicht. Das geometrische Design der MFG-Serie ermöglicht den direkten Austausch gegen jedes SKK-Getriebegerät, das derzeit in Produktionslinien im Einsatz ist, ohne dass Änderungen am Fundament oder an der mechanischen Anschlussstruktur erforderlich sind.
Die Produktreihe hat alle strengen internationalen technischen Zertifizierungen durchlaufen, einschließlich der europäischen Qualitätsmanagement-Zertifizierung CE-Kennzeichnung (im Jahr 2004) und der obligatorischen chinesischen Sicherheitszertifizierung CCC-Kennzeichnung (im Jahr 2005).
Herausragende Merkmale der DSK MFG-Serie
Basierend auf den technischen Originalunterlagen des Herstellers Daesung bietet die Getriebemotor-Serie DSK MFG zahlreiche überlegene Eigenschaften:
Vielseitiger Typ, weites Untersetzungsverhältnis (Versatile Type, Wide Speed Reduction Ratio): Die MFG-Serie erfüllt alle unterschiedlichen industriellen Anwendungsanforderungen dank eines extrem breiten Untersetzungsbereichs von $1/5$ bis $1/200$, was eine präzise Feinabstimmung der Ausgangsdrehzahl gemäß den technologischen Anforderungen des Antriebsgeräts ermöglicht.
Kompaktes Design und geringes Gewicht (Compact, Lightweight but Great Power): Durch die Berechnung eines optimalen Spannungsausgleichs zwischen den Maschinenteilen hat der Hersteller überschüssige Masse am Getriebegehäuse weitgehend eliminiert. Das Ergebnis ist ein Antrieb mit kompakten geometrischen Abmessungen und geringem Gewicht bei gleichzeitig extrem hoher Drehmomentbelastbarkeit.
Hoher Wirkungsgrad und leiser Betrieb (High Efficiency, Low Noise, Quiet Operation): Um einen extrem ruhigen Betrieb zu erreichen und Vibrationen zu minimieren, haben die DSK-Ingenieure die Ursachen für Schallwellen im Getriebegehäuse eingehend analysiert. Die Fertigungspräzision der Verzahnung von Ritzel und Zahnrad wurde nahezu ideal optimiert, was einen maximalen Wirkungsgrad gewährleistet und Energieverluste durch Reibung reduziert.
Fortschrittliches Dichtungssystem (Advanced Seals System): Um das Austreten von Schmiermittel gründlich zu verhindern, verwendet der MFG-Getriebemotor Wellendichtringe (Oil Seal) sowohl an der Ausgangswelle (Output Shaft) als auch an der Motorseite (Motor Side). Gleichzeitig sind die Kontaktflächen zwischen Getriebegehäuse (Gear Case) und Motorflansch (Bracket) vollständig mit hochbelastbaren O-Ring-Dichtungen abgedichtet.
Universelle Einbaumöglichkeiten und wartungsfrei (Universal Installation & Maintenance Free): Die gesamte Produktpalette der MFG-Serie verwendet eine werksseitig vorgefüllte Hochdruck-Fettschmierung (Grease Packed). Diese Eigenschaft ermöglicht es dem Anwender, das Gerät in jedem beliebigen Winkel oder jeder beliebigen Position zu installieren, ohne sich Gedanken über den Ölstand machen zu müssen. Gleichzeitig wird der wartungsfreie Betriebszyklus deutlich verlängert.
Perfekte Kompatibilität und Austauschbarkeit (Perfect Interchangeability with SKK): Dies ist ein strategischer Vorteil für ältere Anlagen, die japanische Geräte verwenden. Die Einbaumaße der DSK MFG-Serie stimmen vollständig mit den entsprechenden SKK-Getrieben überein, was die Stillstandszeiten bei Austausch- und Reparaturarbeiten verkürzt.
Aufbau der DSK MFG Serie
Die Schnittdarstellung des Stirnradgetriebes der DSK MFG Serie zeigt das präzise Zusammenspiel der hochgenauen mechanischen Komponenten:

Integrierter Motor: Verwendung einer speziellen Motorengeneration für Getriebeeinheiten, ausgestattet mit Isolierstoffklasse F, die eine hohe thermische Überlastfähigkeit aufweist und eine optimale Energieeffizienz für das gesamte System gewährleistet.
Getriebegehäuse: Das Gehäuse und der Deckel sind in einer extrem steifen Monoblock-Bauweise (Frontgehäuse und Getriebegehäuse aus einem Stück) ausgeführt. Bereiche, die starken äußeren Kräften und Drehmomenten ausgesetzt sind, verfügen über verstärkte Montagefüße (Reinforced foot), um Verformungen oder Risse im Gehäuse bei Stoßbelastungen zu vermeiden.
Getriebestufe:
Erstes Ritzel (First Pinion): Direkt auf der Eingangswelle des Motors gefertigt oder fest montiert.
Erstes Zahnrad (First Gear): Nimmt die Bewegung vom ersten Ritzel auf, um die erste Untersetzungsstufe zu realisieren.
Zweites Ritzel (Second Pinion): Koaxial zum ersten Zahnrad angeordnet, überträgt das Drehmoment auf die nächste Stufe.
Zweites Zahnrad (Second Gear): Führt die zweite Untersetzungsstufe aus.
Drittes Ritzel (Third Pinion): Verwendung bei Modellen mit hohem Übersetzungsverhältnis (dreistufige Untersetzung).
Drittes Zahnrad (Third Gear): Das größte Zahnrad, das direkt mit der Abtriebswelle verbunden ist, um das maximale Drehmoment zu übertragen.
Lagersystem: An kritischen Positionen wie der Zwischenwelle und der langsam laufenden Abtriebswelle mit hoher Last werden Zylinderrollenlager eingesetzt, um die radiale Tragfähigkeit zu gewährleisten. Für zusätzliche Führungspositionen kommen hochzuverlässige DX-Metall-Gleitlager zum Einsatz.
Funktionsprinzip
Wenn der Motor mit Strom versorgt wird, rotiert die Rotorwelle mit hoher Geschwindigkeit und überträgt kinetische Energie auf das erste Antriebsritzel (First Pinion). Über die gestuften Zahnradpaare (First Gear => Second Pinion => Second Gear => Third Pinion => Third Gear) nimmt die Winkelgeschwindigkeit umgekehrt proportional zur Zähnezahl jedes Zahnradpaares ab. Die Verringerung der Winkelgeschwindigkeit am Ausgang (Output Rpm) führt gemäß dem Energieerhaltungssatz zu einer Erhöhung des Antriebsdrehmoments, wodurch eine hohe und stabile Zugkraft an der Abtriebswelle bereitgestellt wird.
Technische Daten der DSK MFG-Serie
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung der grundlegenden Betriebsparameter für die 4-poligen Getriebemotoren bei einer Netzfrequenz von $60 ext{ Hz}$, standardisiert gemäß dem Originalkatalog von DSK:
Motorleistung (kW) | Nennübersetzung | Getriebebaugröße | Nennausgangsdrehzahl (rpm) | Tatsächliche Übersetzung | Zulässiges Abtriebsdrehmoment (kgf⋅m) | Zulässige Radialkraft OHL (kgf) |
0.2 kW | 1/5 | 518 D | 360 | 4.980 | 0.49 | 30 |
1/10 | 518 D | 180 | 10.045 | 0.99 | 60 | |
1/20 | 518 D | 90 | 19.429 | 1.9 | 150 | |
1/30 | 522 D | 60 | 28.848 | 2.9 | 170 | |
1/60 | 522 T | 30 | 56.478 | 5.8 | 180 | |
1/150 | 524 T | 10 | 148.500 | 14.9 | 350 | |
0.4 kW | 1/5 | 22 D | 360 | 5.060 | 1.1 | 90 |
1/10 | 22 D | 180 | 9.915 | 2.0 | 150 | |
1/30 | 24 D | 60 | 28.848 | 5.8 | 303 | |
1/60 | 24 T | 30 | 59.925 | 11.8 | 350 | |
1/130 | 32 T | 11.5 | 131.423 | 26.3 | 470 | |
1/200 | 38 T | 7.5 | 198.731 | 48.1 | 679 | |
0.75 kW | 1/10 | 24 D | 180 | 10.245 | 3.8 | 218 |
1/30 | 32 D | 60 | 29.049 | 10.9 | 470 | |
1/60 | 32 T | 25 | 59.918 | 22.5 | 470 | |
1/130 | 38 T | 11.5 | 131.045 | 49.2 | 679 | |
1/200 | 42 T | 7.5 | 197.976 | 74.4 | 950 | |
1.5 kW | 1/10 | 32 D | 150 | 10.255 | 7.7 | 265 |
1/30 | 38 D | 50 | 29.591 | 26.8 | 610 | |
1/60 | 38 T | 25 | 57.224 | 43.0 | 679 | |
1/100 | 42 T | 15 | 101.510 | 80.1 | 950 | |
1/200 | 56 T | 7.5 | 198.000 | 155 | 1700 | |
2.2 kW | 1/10 | 38 D | 180 | 10.079 | 11.1 | 435 |
1/30 | 42 D | 60 | 29.157 | 32.1 | 806 | |
1/50 | 42 T | 30 | 48.206 | 64.1 | 902 | |
1/100 | 48 T | 15 | 102.857 | 115 | 1400 | |
1/200 | 63 T | 7.5 | 198.677 | 219 | 2000 | |
3.7 kW | 1/10 | 42 D | 150 | 10.183 | 18.9 | 556 |
1/30 | 48 D | 60 | 28.875 | 53.5 | 1118 | |
1/60 | 48 T | 25 | 60.594 | 104 | 1400 | |
1/100 | 56 T | 15 | 99.125 | 162 | 1700 | |
5.5 kW | 1/10 | 42 D | 180 | 9.755 | 26.9 | 499 |
1/30 | 56 D | 50 | 28.875 | 79.6 | 1529 | |
1/60 | 56 T | 25 | 57.476 | 158 | 1700 | |
$1/100$ | 63 T | 15 | 98.825 | 247 | 2000 | |
7.5 kW | 1/5 | 48 D | 360 | 4.962 | 18.6 | 223 |
1/10 | 48 D | 150 | 9.933 | 37.3 | 620 | |
1/30 | 63 D | 50 | 28.988 | 109 | 1634 | |
1/80 | 63 T | 25 | 58.154 | 214 | 2000 |
Wichtiger Hinweis des Herstellers: Die Abtriebsdrehzahl basiert auf der Synchrondrehzahl des Motors multipliziert mit dem Nennübersetzungsverhältnis. Der zulässige Wert für die Radiallast (Allowable Overhung Load - OHL) wird exakt an der Mitte des Wellenendes berechnet. Einige Produktcodes in der Tabelle verfügen über ein drehmomentbegrenztes Design zum Schutz des Stirnradgetriebes; Anwender sollten bei Schwerlastbetrieb die spezifischen Schutzeigenschaften der jeweiligen Baureihe prüfen.
Regeln zur Interpretation des DSK MFG Serien-Modellcodes
Um die Gerätekonfiguration gemäß den technischen Unterlagen der Daesung Industrial Co., Ltd. korrekt zu spezifizieren, ist die Produktbezeichnung gemäß dem unten stehenden standardisierten Schema strukturiert:

Detaillierte Analyse am Praxisbeispiel: MFG B 24 T - 60R S 0.4 - 4
MFG : Abkürzung für die Parallel Shaft Geared Motor Series.
B (Bremse / Montageart): *
Leerzeichen (Space): Standard-Fußmontage (Foot Mount).B: Integriertes Sicherheits-Elektromagnetbremssystem (Brake).V: Flanschmontage (Flange Mount).
24 (Baugröße / Wellendurchmesser): Bezeichnet die Nenngröße des Getriebegehäuses und den Außendurchmesser der Abtriebswelle.
T (Untersetzungsstufe):
D: 2-stufiges Stirnradgetriebe (Double Reduction).T: 3-stufiges Stirnradgetriebe (Triple Reduction).
60R (Untersetzungsverhältnis): Kennzeichnung des Nennuntersetzungsverhältnisses (hier z. B. eine Untersetzung von $1/60$).
S (Motorbaureihe): Herstellerkennzeichnung für den integrierten Rotor- und Statorkern des Elektromotors:
S: Motorenbaureihe von Shinkang.H: Motorenbaureihe von Higen.
0.4 (Motorleistung): Mechanische Nennleistung des Motors (0.4 entspricht $0,4 ext{ kW}$).
4 (Polzahl): Anzahl der Magnetpole der Motorwicklung (4 steht für einen 4-poligen Motor).
Modelle der MFG-Serie
Der DSK-Katalog bietet detaillierte technische Zeichnungen sowie Gewichtsangaben für jedes spezifische Modell:
Fußmontierte Getriebemotoren (MFG-Serie)
Leistungsbereich 0,2 kW: MFG 518D-5,10,20 RS 0.2-4 (Gewicht: 6,5 kg); MFG 522D-30 RS 0.2-4 (Gewicht: 7,0 kg); MFG 522T-50,60,100 RS 0.2-4 (Gewicht: 7,4 kg); MFG 524T-150,200 RS 0.2-4 (Gewicht: 9,6 kg).
Leistungsbereich 0,4 kW: MFG 220-5,15 RS 0.4-4 (Gewicht: 13,5 kg); MFG 24D-30 RS 0.4-4 (Gewicht: 14,5 kg); MFG 24T-45,50,60,75 RS 0.4-4 (Gewicht: 15,5 kg); MFG 32T-100,130,150 RS 0.4-4 (Gewicht: 24,5 kg); MFG 38T-200 RS 0.4-4 (Gewicht: 34 kg).
Leistungsbereich 0,75 kW: MFG 240-5,10,15,20 RS 0.75-4 (Gewicht: 19,5 kg); MFG 320-30 RS 0.75-4 (Gewicht: 28,5 kg); MFG 32T-45,50,60,75 RS 0.75-4 (Gewicht: 29,5 kg); MFG 38T-130,150 RS 0.75-4 (Gewicht: 38,5 kg); MFG 42T-200 RS 0.75-4 (Gewicht: 50,5 kg).
Leistungsbereich 1,5 kW: MFG 320-5,10,15,20 RS 1.5-4 (Gewicht: 37,4 kg); MFG 38D-30 RS 1.5-4 (Gewicht: 45,4 kg); MFG 38T-45,50,60,75 RS 1.5-4 (Gewicht: 48,4 kg); MFG 42T-100 RS 1.5-4 (Gewicht: 60,4 kg); MFG 48T-130,150 RS 1.5-4 (Gewicht: 76,4 kg); MFG 56T-200 RS 1.5-4 (Gewicht: 95,4 kg).
Leistungsbereich 2,2 kW: MFG 38D-5,10,15,20 RS 2.2-4 (Gewicht: 53,2 kg); MFG 42D-30 RS 2.2-4 (Gewicht: 63,7 kg); MFG 42T-50,60 RS 2.2-4 (Gewicht: 64,7 kg); MFG 48T-75,100 RS 2.2-4 (Gewicht: 83,2 kg); MFG 56T-130 RS 2.2-4 (Gewicht: 103,2 kg); MFG 63T-200 RS 2.2-4 (Gewicht: 126,2 kg).
Leistungsbereich 3,7 kW: MFG 42D-5,10,15,20 RS 3.7-4 (Gewicht: 68,6 kg); MFG 48D-30 RS 3.7-4 (Gewicht: 85,6 kg); MFG 48T-50,60 RS 3.7-4 (Gewicht: 90,6 kg); MFG 56T-75,100 RS 3.7-4 (Gewicht: 77,6 kg); MFG 63T-130,150 RS 3.7-4 (Gewicht: 131,6 kg).
Leistungsbereich 5,5 kW: MFG 42D-5,10,15 RS 5.5-4 (Gewicht: 89,9 kg); MFG 48D-20 RS 5.5-4 (Gewicht: 112,9 kg); MFG 56D-30 RS 5.5-4 (Gewicht: 131,9 kg); MFG 56T-45,50,60 RS 5.5-4 (Gewicht: 138,9 kg); MFG 63T-75,100 RS 5.5-4 (Gewicht: 165,9 kg).
Leistungsbereich 7,5 kW: MFG 48D-5,10,15 RS 7.5-4 (Gewicht: 92,5 kg); MFG 56D-20 RS 7.5-4 (Gewicht: 149,5 kg); MFG 63D-30 RS 7.5-4 (Gewicht: 171,5 kg); MFG 63T-45,50 RS 7.5-4 (Gewicht: 182,5 kg).
Flanschmontierte Getriebemotoren (MFGV-Serie)
Die flanschmontierte Produktreihe weist die gleichen Leistungsbereiche und Getriebebaugrößen auf, ist jedoch mit einem optimierten Gehäuseflansch an der Abtriebswelle ausgestattet:
Typische Beispiele: MFGV 518D-5,10,15,20 RS 0.2-4 (Gewicht: 6,6 kg); MFGV 522D-30 RS 0.2-4 (Gewicht: 7,4 kg); MFGV 240-30 RS 0.4-4 (Gewicht: 15,5 kg); MFGV 32T-45,50,60,75 RS 0.75-4 (Gewicht: 31,5 kg); MFGV 32D-5,15 RS 1.5-4 (Gewicht: 38,4 kg); MFGV 42D-30 RS 2.2-4 (Gewicht: 64,2 kg); MFGV 42D-5,10,15,20 RS 3.7-4 (Gewicht: 69,6 kg)...
Montagearten für DSK MFG-Getriebemotoren
Der Hersteller bietet drei präzise physikalische Montagekonfigurationen an:
1. Fußmontage (Space / Foot Mount)
Das Gehäuse verfügt über einen verstärkten, massiven Montagefuß an der Unterseite. Dies ist die gängigste Montageart, bei der das Getriebe über vier Schrauben auf einem ebenen Maschinenrahmen befestigt wird.
2. Flanschmontage (Kennzeichnung V / Flange Mount)
Das abtriebsseitige Getriebegehäuse ist mit einem integrierten runden Montageflansch mit Gewindebohrungen (durchgehende MY-Gewinde) ausgestattet. Geeignet für vertikale Montagekonstruktionen oder den direkten Anbau an Gehäusewände von Rührwerken oder Extrudern.
3. Option mit integrierter elektromagnetischer Bremse (Kennzeichnung B / Brake Motor)
Eingesetzt für Anwendungen, die ein sofortiges Zwangsstop oder eine sichere Wellenverriegelung bei Stromausfall erfordern. Das Bremssystem ist in zwei technologische Hauptserien unterteilt:
AC-Bremsenserie SHB AC-B Typ: Verwendet Wechselstrom, der parallel direkt an den Klemmenkasten des Hauptmotors angeschlossen wird (kein zusätzlicher Gleichrichter erforderlich). Die Bremse arbeitet mechanisch über ein federbelastetes System, das bei Stromausfall für höchste Sicherheit sorgt. Das Design als Trocken-Lamellenbremse (Dry Multi-plate) erzeugt ein sehr hohes Bremsmoment und ermöglicht eine einfache Einstellung des Luftspalts.
DC-Bremsenserie SHB DC-B Typ: Verwendet eine Ein- oder Mehrscheiben-Bremsmechanik, die über Gleichstrom (DC) mittels eines Gleichrichters betrieben wird. Die sehr kompakten Abmessungen eignen sich ideal für beengte Platzverhältnisse; der mechanische Luftspalt lässt sich direkt über Sicherungsmuttern feinjustieren.
Original DSK-Gleichrichterschaltung[cite: 1795]:
- Serie SH-10: Eingang AC 220V (50/60Hz) ---> Ausgang DC 90V [cite: 1799]
- Serie SH-20: Eingang AC 440V (50/60Hz) ---> Ausgang DC 190V [cite: 1799]
Praxisanwendungen
Basierend auf der Lastklassifizierungstabelle (Table 2 Driven Machine) aus den technischen Unterlagen von Daesung ist die MFG-Serie für die optimale Kompatibilität mit folgenden industriellen Maschinengruppen ausgelegt:
Förderanlagen (Conveyor Systems): Stabiler Betrieb sowohl für gleichmäßige Lasten (Uniform Load - Kennzeichnung U), wie bei Verpackungs- oder Leichtlebensmittelförderern, als auch für ungleichmäßige Lasten (Un-uniform Load - Kennzeichnung M) mit kontinuierlich schwankenden Lastspitzen.
Hebezeuge und Krane (Cranes, Hoists & Elevators): Kombination mit der speziellen SHB AC/DC-Sicherheitsbremse gegen Abrutschen für Hubwerke (Hoisting), automatische Winden, Lastenaufzüge oder intelligente Parksysteme.
Maschinen für Keramik und Baustoffe (Ceramic Machine): Beständig gegen schwere Stoßbelastungen (Heavy Impact Shock Load - Kennzeichnung H) in Zuführmechanismen, Brechern und Hammermühlen (Hammer Mill).
Rühr- und Umwelttechnik (Mixers & Water Treatment): Doppeldichtungsdesign verhindert das Eindringen von Wasser und Schmutz in das Schrägverzahnungsgehäuse, ideal für Abwasseraufbereitungsanlagen und kontinuierliche Absetzbecken.
Werkzeugmaschinen und Papierindustrie (Machine Tool, Paper Machine): Gewährleistung hoher Betriebspräzision bei großen Drehwinkeln und minimaler Vibration für die Hauptantriebswellen von Schneid- und Bearbeitungsmechanismen.
Verfahren und Anleitung zur Auswahl des DSK MFG Getriebemodells
Um die Lebensdauer der Geräte zu gewährleisten und einen Bruch der Abtriebswelle durch Überlastung oder eine fehlerhafte Berechnung des Trägheitsmoments zu vermeiden, müssen Ingenieure den standardmäßigen 7-Schritte-Prozess des Herstellers wie folgt befolgen:
Schritt 1: Bestimmung der erforderlichen Leistung und Abtriebsdrehzahl
Definieren Sie genau die Abtriebsdrehzahl (U/min) und die Leistung (kW), die Ihre Maschine für den Betrieb benötigt.
Schritt 2: Auswahl des Nennübersetzungsverhältnisses
Teilen Sie die Motordrehzahl durch die erforderliche Abtriebsdrehzahl, um das nächstgelegene Übersetzungsverhältnis aus der Katalogtabelle auszuwählen.
Schritt 3: Bestimmung des Betriebsfaktors basierend auf der Lastcharakteristik (Sf1)
Wählen Sie den geeigneten Betriebsfaktor Sf1 basierend auf der täglichen Betriebsstundenzahl und der Lastart:
Betrieb unter 3 Stunden/Tag: Gleichmäßige Last = 1.0; Mittlere Stoßbelastung = 1.0.
Betrieb zwischen 3 und 10 Stunden/Tag: Gleichmäßige Last = 1.0; Mittlere Stoßbelastung = 1.25.
Betrieb über 10 Stunden/Tag: Mittlere Stoßbelastung = 1.25; Schwere Stoßbelastung = 1.5.
Schritt 4: Bestimmung des Schalthäufigkeitsfaktors (Sf2)
Wenn Ihre Maschine häufig ein- und ausgeschaltet wird, entstehen sehr hohe Trägheitskräfte.
Verwenden Sie Tabelle 4 im Katalog, um den Faktor Sf2 basierend auf der Anzahl der Schaltvorgänge pro Stunde und dem Lastträgheitsverhältnis zu ermitteln.
Schritt 5: Berechnung des erforderlichen Gesamtdrehmoments (T)
Wenden Sie die Standardformel für die Zugkraftberechnung an: T = Te x Sf1 x Sf2 (wobei Te das tatsächliche Drehmoment unter Last ist).
Schritt 6: Auswahl der Baugröße (Frame) und des passenden Modells
Vergleichen Sie den in Schritt 5 berechneten Gesamtdrehmomentwert (T) mit der Spalte "Zulässiges Drehmoment" in der technischen Tabelle des Katalogs.
Es muss zwingend ein Modell gewählt werden, dessen zulässiges Drehmoment größer oder gleich dem berechneten tatsächlichen T-Wert ist.
Schritt 7: Überprüfung der radialen Wellenbelastung (OHL)
Wenn Sie den Wellenausgang über Kettenräder, Zahnräder oder Riemen anschließen (anstatt einer direkten Kupplung), berechnen Sie die auf den Wellenzapfen wirkende Kraft nach der Formel: OHL = (2000 x Te x Sf1 x Sf2 / D) x (Cf / Lf) (wobei: D der Teilkreisdurchmesser des Kettenrads/der Riemenscheibe, Cf der Antriebstypfaktor und Lf der Lastpositionierungsfaktor auf der Welle ist).
Stellen Sie sicher, dass dieser tatsächliche OHL-Wert kleiner ist als der zulässige OHL-Wert des Modells gemäß Katalogtabelle.
Fehlerbehebung (Troubleshooting)
Die standardisierte Tabelle zur Fehlerbehebung wurde direkt aus den technischen Unterlagen von DSK übersetzt, um Ingenieuren eine schnelle Isolierung der Schadensursache zu ermöglichen:
1. Störungen im Hauptmotorsystem
Fehlererscheinung | Mögliche Grundursache | Technisches Standard-Fehlerbehebungsverfahren |
Spannungsversorgung vorhanden, aber Welle dreht nicht (Leerlaufzustand) | * Netzausfall oder Unterbrechung des Leistungskabels. * Kontakt des Schützes (Schaltgerät) verbrannt/defekt. * Unterbrechung der Statorwicklung im Motor. | * Spannung am Motorklemmenbrett prüfen. * Wicklungswiderstand und Isolationswiderstand gegen Gehäuse messen. * Defektes Schaltgerät austauschen. |
Lautes Brummen, Stromspitze, aber Motor läuft nicht an | * Plötzlicher Phasenausfall im 3-Phasen-Netz. * Mechanische Blockade oder Last klemmt. | * Strom und Spannung aller 3 Phasen messen. * Mechanische Last trennen, um den Fehler zu isolieren, Schmierung prüfen. |
Motor läuft normal, aber Abtriebswelle dreht nicht | * Passfeder (Key) zwischen Abtriebswelle und Kettenrad/Riemenscheibe gebrochen oder herausgefallen. | * Mechanische Kupplung außerhalb der Welle prüfen, neue Passfeder gemäß technischer Spezifikation einbauen. |
Ungewöhnlich hohe Gehäusetemperatur, Rauchentwicklung oder Brandgeruch | * Dauerhafter Überlastbetrieb über der Nennleistung. * Netzspannung zu hoch oder zu niedrig. * Kühlergrill oder Motorlüfter durch Staubablagerungen blockiert, was den Luftstrom behindert. | * Last auf zulässigen Wert reduzieren oder Getriebeleistung erhöhen. * Motorlüfter gründlich reinigen. |
2. Spezifische Störungen bei Bremsgetriebemotoren (Brake Geared Motor)
Fehlerbild | Mögliche Grundursachen | Technisches Standard-Fehlerbehebungsverfahren |
Bremse öffnet nicht (Bremse funktionslos) | * Unterbrechung im Steuerstromkreis der elektromagnetischen Bremse. * Defekt des Gleichrichtermoduls (D.C. Source). * Bremsluftspalt (Brake gap) zu groß, überschreitet die Anzugskraft des Elektromagneten. | * Durchgangsprüfung des Bremssteuerkabels. * Austausch des Bremsgleichrichters. * Messung und Nachjustierung des mechanischen Luftspalts mittels Spezialmuttern. |
Schwache Bremskraft, verlängerte Bremszeit | * Öl, Fett oder industrieller Staub auf der Oberfläche der Bremsscheibe (Inner Disc). * Bremsscheibe verschlissen oder verformt. * Lastträgheitsmoment $GD^2$ überschreitet die zulässige Auslegung der Bremse. | * Demontage der Bremseinheit, Reinigung der Bremsbelagoberfläche mit Spezialreiniger. * Austausch der Bremsscheibe bei Überschreiten der Verschleißgrenze. |
FAQ — Häufig gestellte Fragen zur DSK MFG-Serie
1. Wie hoch ist das Wechselintervall für das Schmierfett Albania EP R00 bei der MFG-Serie in Betriebsstunden?
Gemäß den technischen Spezifikationen von Daesung unter normalen Betriebsbedingungen in der Werkstatt muss das Fett Albania EP R00 (hergestellt von Shell) oder ein gleichwertiges Schmierfett alle 20.000 Betriebsstunden vollständig abgelassen und erneuert werden.
2. Wie hoch ist der standardmäßige mechanische Luftspalt der DSK-Elektromagnetbremse und wie wird dieser eingestellt?
Der Luftspaltwert wird je nach Leistungsbereich des Motors festgelegt:
Motoren von 0,4 kW bis 3,7 kW: Standard-Luftspalt von 0,4 mm bis 0,5 mm.
Motoren von 5,5 kW bis 37 kW: Standard-Luftspalt von 0,5 mm bis 0,8 mm.
Einstellmethode:
Entfernen Sie die Schutzabdeckung am hinteren Ende des Motors und messen Sie mit einer Fühlerlehre den Abstand zwischen dem Anker und dem Stator der Elektromagnetbremse. Ziehen oder lösen Sie anschließend die Einstellmutter für den Luftspalt, bis der vorgeschriebene Standardwert erreicht ist.
Einstellmethode: Öffnen Sie die Schutzabdeckung der Motorlüfterhaube (Motor fan cover), messen Sie mit einer Fühlerlehre den Abstand zwischen Anker (armature) und Stator der Bremse und drehen Sie die Einstellmutter für den Luftspalt (gap adjustment nut), bis die Standardparameter erreicht sind.
3. Wie hoch ist die Häufigkeit der regelmäßigen Inspektion des elektromagnetischen Bremssystems der Maschine basierend auf der Betriebsdichte?
DSK legt den obligatorischen Inspektionszeitraum basierend auf der Schaltfrequenz des Geräts fest:
Hochintensiver Betrieb (2 oder mehr Schaltvorgänge pro Minute): Regelmäßige Inspektion alle 60 Betriebstage.
Betrieb mit mittlerer Intensität (unter 20 Schaltvorgänge innerhalb von 30 Minuten): Regelmäßige Inspektion alle 120 Betriebstage.
Betrieb mit geringer Intensität (unter 30 Schaltvorgänge innerhalb von 1 Stunde): Regelmäßige Inspektion alle 180 Betriebstage.
4. Können DSK MFG-Getriebemotoren in Außenumgebungen mit extremen Minustemperaturen oder großer Hitze eingesetzt werden?
Die MFG-Serie ist optimal für den Betrieb in einem strengen Umgebungstemperaturbereich (Ambient temperature) von minus 20 Grad Celsius bis 40 Grad Celsius ausgelegt. Liegt die Umgebung außerhalb dieses Temperaturbereichs, besteht die Gefahr einer Zersetzung des Schmierfetts oder einer Beschädigung der Wicklungsisolierung.
5. Wie hoch sind die Umgebungsfeuchtigkeit und die zulässige Aufstellungshöhe für die MFG-Serie?
Das Getriebe arbeitet sicher bei einer Umgebungsfeuchtigkeit von unter 100 % (ohne direkte Kondensation) und einer Aufstellungshöhe (Altitude) von unter 1.000 Metern über dem Meeresspiegel.
6. Warum ist die mechanische Kontaktfläche zwischen Motorflansch und Getriebegehäuse mit einem O-Ring anstelle von herkömmlichem Dichtmittel ausgestattet?
Die Verwendung eines druckbeständigen O-Rings optimiert die Dichtwirkung (Seal effect), verhindert zuverlässig das Austreten von Schmierfett und das Eindringen von Wasser aus der Umgebung unter Druck, wodurch eine optimale Schmierung gewährleistet bleibt.
7. Was ist beim Teilkreisdurchmesser des Kettenrads auf der Abtriebswelle der MFG-Serie zu beachten?
Um die Welle vor einem Bruch durch Spannungskonzentration zu schützen, muss der Teilkreisdurchmesser (Pitch circle diameter) des auf der Abtriebswelle montierten Kettenrads oder Zahnrads zwingend größer oder gleich dem Dreifachen des Außendurchmessers der Getriebeabtriebswelle (3 x Output shaft diameter) gewählt werden.
8. Wie ist die Position des Lastangriffspunkts am Wellenende der MFG-Serie technisch korrekt zu wählen?
Der Angriffspunkt der Querkraft (Overhang load) des Kettenrads oder Antriebszahnrads muss so nah wie möglich am Wellenbund positioniert werden. Eine Montage des Antriebselements am äußeren Ende der Welle ist zu vermeiden, da dies das Biegemoment erhöht und leicht zu Materialermüdung und zum Bruch der Abtriebswelle führen kann.
9. Wie hoch ist das standardmäßige Durchhangmaß der Antriebskette, die mit der Abtriebswelle der MFG-Serie verbunden ist?
Der sichere mechanische Durchhang der Kette (Amount of slack for chain) ist strikt auf 2 % des Achsabstands zwischen den beiden Kettenrädern (Span distance - gekennzeichnet als L) festgelegt. Die Formel zur Bestimmung des Durchhangs lautet: S = 0,02L. Eine zu straffe Kette führt zur Zerstörung der Abtriebslager, während eine zu lockere Kette beim Anlaufen extreme Stoßkräfte erzeugt, die zum Bruch der Getriebezähne führen können.
10. Welcher Toleranzbereich ist bei der Bearbeitung der Bohrung für die Kupplungsnabe (Coupling) auf der Abtriebswelle des DSK MFG-Getriebes erforderlich?
Um eine perfekte Rundlaufgenauigkeit zu gewährleisten, muss die Bohrung der Kupplung, die auf die Abtriebswelle (oder die Hochgeschwindigkeits-Antriebswelle) montiert wird, präzise innerhalb des Standard-Passungstoleranzbereichs von h6/M6 bis h6/P6 gefertigt sein. Der Hersteller empfiehlt, die Kupplungsnabe vor dem Aufpressen leicht zu erwärmen, um Stoßbelastungen zu vermeiden, die die internen Lager des Getriebes beschädigen könnten.
11. Wie hoch sind die zulässigen Toleranzen für Parallelitäts- und Winkelfehler bei der Direktkupplung mit der MFG-Serie?
Bei der Verwendung einer flexiblen Kupplung für den Direktantrieb darf der zulässige Winkelfehler zwischen dem Montageflansch und der Wellenmittellinie 0,15 mm T.I.R. nicht überschreiten. Gleichzeitig muss die radiale Abweichung (Rundlauffehler) zwischen den beiden verbundenen Wellen innerhalb des Grenzwerts von 0,15 mm T.I.R. liegen.
12. Was bedeuten die Kennbuchstaben "D" und "T" in Modellbezeichnungen wie MFG 522D oder MFG 32T?
D (Double reduction): Bezeichnet ein Getriebe mit einer zweistufigen Stirnraduntersetzung, das typischerweise für kleine bis mittlere Übersetzungsverhältnisse eingesetzt wird.T (Triple reduction): Bezeichnet ein Getriebe mit einer dreistufigen Stirnraduntersetzung, das speziell für sehr große Übersetzungsverhältnisse und extrem niedrige Ausgangsdrehzahlen ausgelegt ist.
13. Was ist das Besondere an der Konstruktion der neuen "No-Noise Brake"-Serie von DSK?
Dies ist ein firmeneigenes Design (Patentnummer 116289). Durch die Integration einer speziellen elastischen Dämpfungsschicht (Detail-Nr. 27) zwischen dem Bremsbelag (Detail-Nr. 28) und der festen Nabe (Fixed Hub - Detail-Nr. 26) eliminiert diese Struktur vollständig metallische Schlaggeräusche und mechanische Vibrationen, die beim häufigen Ein- und Ausschalten der Bremse in automatisierten Logistiksystemen mit hohen Anforderungen an die Laufruhe entstehen.
14. Wie sollte die Bremse bei der Verwendung von Getriebemotoren der MFG-Serie für vertikale Hebeanwendungen (Hebezeuge, Kräne) ausgewählt werden?
Bei vertikalen Hebeanwendungen, die direkt der Schwerkraft ausgesetzt sind, ist die Wahl eines Systems mit einem extrem hohen Sicherheitsfaktor für die Bremse zwingend erforderlich. DSK empfiehlt dringend, die Nennleistung der elektromagnetischen Bremseinheit um eine Stufe höher zu wählen als die tatsächliche Leistung des integrierten Elektromotors. Ein konkretes Beispiel: Bei einem Motor mit 0,75 kW 4P sollte die nachgeschaltete elektromagnetische Bremse ein Drehmoment aufweisen, das der Baugröße eines 1,5 kW 4P-Motors entspricht.
15. Welchen technischen Vorteil bietet die Isolationsklasse F bei den DSK MFG-Motoren?
Das Isolationsmaterial der Klasse F ermöglicht es der Motorwicklung, eine Grenztemperatur von 155 °C im Betrieb standzuhalten. Dies schützt den Motor zuverlässig vor kurzzeitigen Überlastungen sowie hohen Anlaufströmen und verlängert die Lebensdauer der Wicklung im Vergleich zu herkömmlichen Materialien der Klasse B unter rauen industriellen Betriebsbedingungen erheblich.
Fazit.
Der Getriebemotor der DSK MFG-Serie des Herstellers Daesung Industrial Co., Ltd. behauptet seine Position als einer der Flachgetriebemotoren mit hoher mechanischer Festigkeit, kompakter Bauweise und einem flexiblen Drehmomentbereich. Die Möglichkeit der universellen Einbaulage dank der gekapselten Fettschmierung mit Albania EP R00 sowie die 100%ige Kompatibilität der Einbaumaße mit der traditionellen SKK-Serie machen die MFG-Serie zu einer exzellenten wirtschaftlichen und technischen Lösung.
Die präzise Berechnung des Betriebsfaktors auf Basis des Schwungmoments GD^2 und die Einhaltung der Grenzwerte für die Radialkraft OHL sind der Schlüssel für einen dauerhaften und sicheren Betrieb des Antriebssystems in der Anlage über viele Jahre hinweg.







